Nachdem die Mitglieder des Entwicklerstudios Pandemic nun nicht mehr in dem Bereich tätig sind, brachte EA nun das letzte Spiel von ihnen heraus: The Saboteur. Nachdem ich es selbst angespielt habe, war ich zunächst überwältigt von der grottenschlechten Grafik. Dennoch hat mich die Story und die Erzählweise sehr begeistert. Auch die umfangreiche Vielfalt an Spielaktionen war überraschend. Zu der Story ist nur soviel zu sagen, dass man den Iren “Sean Devlin” spielt, welcher ehemals Rennfahrer war und nun ein Helfer des französischen Widerstands gegen das Nazi-Regime.
Kaum hatte ich das Spiel gestartet und die offene Welt betreten, fühlte ich mich sogleich an den Klassiker “Mafia” erinnert. Schließlich ist es dieselbe Epoche, nur mit einem anderen Setting. Auch der Hauptcharakter erinnerte mich mit seiner frechen Art an den Hauptcharakter des eben genannten Spieles. Aber auch Elemente des Top-Spiels “Assassins Creed” sind vorzufinden, wenn man sich die zahlreichen Kletterszenen anschaut; wobei diese lange nicht so gut umgesetzt sind wie die des scheinbaren Vorbilds. Die Schwächen von “The Saboteur” sind schnell erkannt und erklärt: Zum einen ist es die bereits erwähnte Grafik und zum Anderen die sehr niedrige KI. Denn diese weicht nicht einmal Gewehrschüssen aus. Wobei diese Eigenschaft ja möglicherweise an die rechtsradikale Idiotie erinnern soll.